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Fastenkurs 2012

Schmecket und sehet, wie freundlich Gott ist

Ein spiritueller Fastenkurs mit Übungen zum Körperwahrnehmen

 

Fasten für Gesunde - Basenfasten

Termine:

06. März, 20.00 - 22.00 Uhr

08. März, 20.00 - 22.00 Uhr

13. März, 20.00 - 22.00 Uhr

15. März, 20.00 - 22.00 Uhr

 

Alle Termine finden im Gemeindesaal der Stadtkirche statt. Die Kosten belaufen sich auf 80 Euro.

Das Fasten ist ein aktives Gesundheitsangebot und kann bei der Krankenkasse als Präventionsmaßnahme

geltend gemacht werden!

 

Veranstalter: Projektpfarrstelle Herzensbildung

Kontakt:

Birgit Kurmis (Anleiterin zum spirituellen Körperspüren) - Tel: 06401-22 96 078

Sabine Kreuder (staatl. gepr. Diätassistentin) - Tel: 06401 - 90 40 06

 

 


 

Pressebericht Fastenkurs 2011 vom 20. April 2011

"Schmecket und sehet, wie freundlich Gott ist!" Auf den ersten Blick drängt sich dieser Vers aus Pslam 34 nicht unbedingt als Motto für

einen Fastenkurs auf und doch haben Sabine Kreuder und Birgit Kurmis genau das in den Mittelpunkt des Kurses gestellt, den sie erstmals

in Grünberg angeboten haben.

Rund ein Dutzend Teilnehmerinnen hatten sich darauf eingelassen, mit allen Sinnen der Beziehung zu Gott un der Welt nachzuspüren.

Der freiwillige Verzicht auf Nahrung für einige Tage oder wahlweise auch das Basenfasten bildeten dabei einen Rahmen, der vielen ein

ganz neues Bewusstsein für Wichtiges und Unwichtiges im Leben eröffnete. So führte etwa die Körperentschlackung in einigen Fällen

zum Entrümpeln von Kellerräumen oder Kleiderschränken. Die freie Zeit wurde zum Spazierengehen oder Lesen genutzt und dadurch

als Gewinn empfunden.

Interessant war für die Frauen das Erlebnis, dass man auch das Weniger genießen und im langsamen Essen viel bewusster die Dank-

barkeit spüren kann. Dazu halfen die Kursleiterinnen mit kreativen Übungen rund um ein Stückchen Schokolade (vor Beginn des Fastens!),

verschiedene Säfte oder Brühen.

Ohne Essen sich etwas Gutes tun. Dass es außer dem Essen auch andere Möglichkeiten gibt, sich etwas Gutes zu tun, erlebten die

Teilnehmerinnen hautnah bei einem Parcours mit allen Sinnen. Gegenseitige Massagen, Klangschalen und Aromen sorgten darüber

hinaus auch für eine entspannte Atmosphäre. So fiel es den Frauen leicht, einander an den eigenen Erfahrungen mit dem Fasten

teilnehmen zu lassen. Und diese Erfahrungen waren interessant: So fiel es etwa trotz eigenen Fastens gar nicht schwer, nebenher

für die Familie zu kochen und auch die Erkenntnis, dass Verzicht nicht nimmt, sondern gibt, wurde einvernehmlich geteilt. Jeder Abend

stand unter einem Bibelvers, in dem eine Geschmacksrichtung vorkommt. So ging es etwa anlässlich der Entlastung und Entsäuerung

um den "sauren Verdienst".

Gezielte Körperübungen halfen, den eigenen Körper besser wahrzunehmen und sollten dazu führen, auch achtsamer mit sich selbst

umzugehen. Dabei wurden neben den Dehn-Atem-Übungen auch spezielle Einheiten zur Anregung des Verdauungstraktes eingeübt.

Den Abschluss der vier gemeinsamen Abende bildete jeweils ein Körpergebet zum Vaterunser. Der letzte gemeinsame Abend stand

natürlich im Zeichen des Aufbaus und des Resümierens.

Alle Teilnehmerinnen erklärten, sie hätten die Zeit genossen und dazu genutzt, dem

Wesentlichen nachzuspüren.

Auch die beiden Kursleiterinnen zeigten sich sehr zufrieden.