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Winterstudium 2011/2012
Die Evangelische Kirchengemeinde eröffnet ihr Winterstudium im Oktober. Das Thema diese Winterhalbjahres:
Die Hessischen Domschätze der Dome Fritzlar, Limburg, Mainz und Frankfurt




An den einzelnen Abenden wird Pfr. Meithe sowohl die Architektur des Domes wie auch die oft wechselvolle Geschichte
ihrer liturgischen Schätze erläutern.
Die Exkursionen zu den Gotteshäusern werden gemeinsam geplant
24.10.2011 - Einführung
21.11.2011 - Dom zu Fritzlar
12.12.2011 - Dom zu Limburg
23.01.2012 - Dom zu Mainz
27.02.2012 - Dom zu Frankfurt
26.03.2012 - Dom zu Fulda - Einführung in die Geschichte des Domes zu Fulda
Der Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr im Gemeindesaal der Stadtkirche. Die Teilnahme ist gebührenfrei.
Rückblick
Winterstudium 2010/2011
"Die Theologie der Ikonen"
Pressebericht vom 26.05.2011 in der Gießener Allgemeinen Zeitung
Grünberger auf den Spuren der Ikonen
"Winterstudium" der evangelischen Kirchengemeinde auf Exkursion
Zum Beschluß des "Winterstudiums" 2010/2011 der evangelischen Kirchengemeinde Grünberg unternahm die Studiengruppe
unter Leitung von Hartmut Miethe eine Fahrt ins Ikonenmuseum nach Frankfurt. Durch die Vorbereitungsabende war man in die Themen,
die Geschichte und die theologische Bedeutung der Bilder bestens eingearbeitet. Durch Pfr. Benoit (Wetterfeld) waren wertvolle Informationen
über das handwerkliche Entstehen einer Ikone bereits im Februar vermittelt worden.
Das Ikonenmuseum wurde 1990 eröffnet und fand im Deutschordenshaus ein wunderbares Zuhause. Seine Gründung geht auf eine Stiftung
des Königsteiner Arztes Dr. Jörgen Schmidt-Voigt zurück, der der Stadt Frankfurt 800 Ikonen vermachte. 82 weitere kamen als Dauerleihgabe
aus der Ikonensammlung der Staatlichen Museen preußischer Kulturbesitz zu Berlin. Die Ausstellung wird zudem erweitert durch sakrale
Objekte einer christlich-äthiopischen Sammlung von Ikonen, Handschriften und Handkreuzen.
Später fuhr die Gruppe auf den Nereoberg in Wiesbaden. Hier sollte erkundet werden, wie die Ikonen in einen aktiven orthodoxen Gottes-
dienstraum eingebaut sind und mit ihrer Leuchtkraft auf den Gläubigen einwirken. Die wiederbelebte russische Gemeinde Wiesbaden
hat das Gotteshaus auf dem Neroberg zu einem Zentrum lebendigen Gemeindelebens werden lassen. Die feierliche Musik, die Ikonen und
die zahlriechen brennenden Kerzen nehmen den Eintretenden gleich gefangen - man löst sich nur schwer wieder los. Die russisch-orthodoxe
Kirche der heiligen Elisabeth wurde 1855 als Grabkirche für die versstorbene Gemahlin (1826 - 1845) des Herzogs Adolf von Nassau
errichtet. Die Fürstin war eine Nichte des Zaren Nikolaus I. 1856 wurde der russische Friedhof daneben geweiht. Er beherbergt die Gräber
vieler russischer Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts, einer Zeit, in der es einen regen Austausch mit Russland gab. Da russische
Gemeinden eine Auflösung der Gräber nicht kennen, spannen sich hier Zeugnisse der Grabkultur bis in die Gegenwart.
"Dies könnte ein Anreiz für unsere Friedhofsverwaltungen sein, wertvolle Grabanlagen mit Nachdruck zu erhalten, um ein Stück Geschichte
zu bewahren", so weiter die Gemeinde. Die vielfältigen Erfahrungen hätten dem "Winterstudium" einen nachhaltigen Abschluss gegeben.
Günther Siek dankte auf dem Neroberg Pfarrer Miethe im Namen der Gruppe für sein sachkundiges Engagement im Rahmen der
christlichen Kunst.
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